Model Based Engineering - die Basis für die virtuelle Produktentwicklung

Model Based Engineering (MBE) ist dafür ausgerichtet, alle anfallenden Produktmodelle modellbasiert zu beschreiben. Neben etablierten Technologien wie MCAD und ECAD spielt dabei vor allem die Systemmodellierung eine wichtige Rolle.

MBE hat darüber hinaus die Aufgabe, Spezifikationen eines zu entwickelnden technischen Systems formal zu beschreiben und damit viele Informationen aus der Spezifikationsphase über den gesamten Lebenszyklus weiterzuverwenden. Mit dieser Methodik lässt sich die viel geforderte Durchgängigkeit im Engineering erreichen.

Im Kontext MBE stehen u. a. die Systems Modeling Language (SysML), 1D-Simulationswerkzeuge (wie Modelica und MATLAB/Simulink) sowie die integrierte Verwaltung dieser Daten mit gängigen PLM-Systemen. Hierbei gilt es zu unterscheiden zwischen Integrationen zur Verwaltung im PLM-System und Transformationen, die eine Umwandlung von Informationen aus dem Systemmodell in weitere digitale Modelle erlauben. Beispiele hierfür sind MCAD nach Bauraumbeschreibung oder nach 1D-Simulation, um möglichst früh im Entwicklungsprozess Eigenschaften durch virtuelle Tests absichern zu können.

Hinter MBE steht die Vision, eine durchgängig integrierte Systemlandschaft für das Engineering zu entwickeln. Wir nennen dasFully-integrated Model-Based Engineering Environment (FIMBEE). Dieses Konzept verbindet Autorensysteme der frühen Produktentwicklungsphase und des Systems Engineering mit existierenden sowie späteren Phasen, wie der disziplin-spezifischen Entwicklung (MCAD, ECAD) oder Plattformen für das Internet der Dinge.

XPLM bietet in diesem Umfeld sowohl Beratungsleistungen als auch Integrations- und Transformationslösungen an.